MACA - das Gold der Inka

Jose Miguel Rodriguez

Die Geschichte des Anbaus und des Konsums der Maca Wurzel in der Anden-Region der heutigen Länder Peru, Ecuador und Bolivien wird auf über 2000 Jahre datiert.Den ersten Kontakt mit dieser besonderen Pflanze hatten die spanischen Conquistadores, als sie im 16. Jahrhundert das Inka-Reich überfielen.Unter den Inka galt Maca bereits als sehr wertvoll; sogar wertvoller also Gold. Vor allem die wohlhabenden, adeligen Inka haben täglich Maca, meist in pulverisierter Form gegessen. Für die allgemeine Bevölkerung war die Wurzel dagegen zu teuer und sie mussten sich mit Kartoffeln und Mais begnügen.Als die Spanier dann das Inka-Reich komplett erobert hatten, verlangten sie Tribut, welchen die Inka Könige mit gutem Gewissen in Maca Wurzeln zu zahlen versuchten.

Nach einigem verständlichen Ärger darüber, fingen die Spanier jedoch an die Wurzel zu schätzen. Eine Legende besagt, dass sich die Pferde der spanischen Einwanderer auf diesem neuen, ungewohnten Kontinent nicht fortpflanzen wollten und niemand hatte ein Lösung dafür.Ein Inka Schamane soll den Spaniern den entscheidenden Tipp gegeben haben: Gebt euren Pferden täglich eine Maca Wurzel zum Essen. Das taten die Spanier daraufhin und nach ein paar Tagen kam es so wie der alte Schamane behauptete: Die Pferde fingen an sich fröhlich und munter fortzupflanzen.Diese besondere Wurzel gilt nämlich seit Generationen nicht nur als gesund und stärkend, sondern auch als Fruchtbarkeits,- und Potenzmittel.

Maca die Anden WurzelMaca ist nicht nur ein Alleskönner unter den Lebensmitteln, es ist auch ein wahrer Überlebenskünstler. Die Macawurzel wächst in der Region Junin in Peru auf knapp 4.200 Metern über dem Meeresspiegel. Es ist kalt, es mangelt an Sauerstoff und dazu kommt auch noch die UV-Strahlung, die dort oben und so nahe am Äquator so stark ist wie fast nirgendwo sonst auf der Welt.Kaum etwas wächst ab 4000 Metern über dem Meeresspiegel, denn kaum eine Pflanze überlebt dieses unwirtliche, lebensfeindliche Klima. Die Maca ist anders. Sie ist kraftvoll und stark. Genau diese Kraft ist es, die sie an denjenigen weiter gibt der sie konsumiert. Kraft, Ausdauer und Leistung sind nur einige der Faktoren, wofür die Menschen in den Anden diese unscheinbare Wurzelknolle lieben und schon seit Jahrtausenden verzehren.

Quelle:

The Effects of Lepidium Meyenii on Grip, Strength, Fatigue and Sexual Behavior by Lia M. Jiannine, Jose Antonio oft he Department of Health and Human Performance, Nova Southeastern University, 3301 College Avenue, Davue FL, USA (2019); published in the Journal of Exercise and Nutrition 2019, Volume 2 (Issue 1): 6

Effect of Lepidium mexenii (MACA) on sexual desire and ist absent relationship with serum testosterone levels in adult healthy men by G.F. Gonzales, A. Cordova et al of the Instituto de Investigaciones de la Altura, and Department of Biological and Physiological Sciences (Faculty of Sciences and Philosophy), Universidad Peruana Cayetano Heredia, Lima, Peru (2002); publicado en Anrologia 34, 367-372 (2002)

Lepidium meyenii Walp. Improves sexual behaviour in male rats independently from its action on spontaneous locomotor activity  by A.F.G. Cicero et al of the Biomedical Sciences Department, Pharmacology Section, University of Modena and Reggio nell’Emilia, Via G. Campi, 287, 41100, Modena, Italy (2001); published in the Journal of Ethnopharmacology 2001

Maca: An Andean crop with multi-pharmacological functions by Yali Wang et al of State Key Laboratory of Biochemical Engineering, Institute of Process Engineering, Chinese Academy of Sciences, P.O. Box 353, Beijing 100080, PR China (2006); published in Food Research International 2007

A Double-Blind, Randomized, Pilot Dose-Finding Study of Maca Root (L. Meyenii) for the Management of SSRI-Induced Sexual Dysfunction by Christina M. Dording et al oft he Depression Clinical and Research Program, Department of Psychiatry, Massachusetts General Hospital, Boston, MA, USA (2008); published in CNS Neuroscience and Therapeutics 2008