Maca für Nerven, Gedächtnis und Lernvermögen

Im Zusammenhang mit Macas allgemeiner Wirkung auf die oben ausgeführte Anhebung der Gemütslage sowie der Verbesserung Schlafes, des hormonellen Stresslevels und des oxidativen Zustandes des Gehirns ist außerdem seine neuroprotektive, also nervenschützende, und in verschiedenen Lernstudien mit Mäusen und Ratten tatsächlich sogar geistig leistungssteigernde Wirkung gesondert herauszustellen. Diese äußert sich in den Gebieten Gedächtnis, geistige Klarheit und Lernvermögen, wobei sich auch hier die neuroprotektiven und leistungssteigernden Macamide mitverantwortlich zeichnen, die in sortenreinem schwarzen Maca im höchsten Maße enthalten sind und so seine herausragende Stellung unter allen Maca-Sorten auf diesem Gebiet ganz wesentlich mitbegründen.

Besonders schwarzes Maca steigert Gedächtnis und kognitive Funktionen.
Besonders schwarzes Maca steigert Gedächtnis und kognitive Funktionen.

Untersucht wurden in diesem Zusammenhang zwar noch nicht die Wirkung auf Aufmerksamkeitsdefizit- oder Lernstörungen bei Menschen, wohl aber das Gedächtnis und Lernvermögen von Mäusen, denen man die Eierstöcke entfernt und damit einen Hormonverlust zugefügt hat, der sie kognitiv einschränkt und demenzähnliche Erscheinungen nach sich zieht. Schwarzes Maca vermochte die so erworbene Einschränkung zwar nicht vollständig, aber erstaunlich weitgehend aufzufangen, wobei insbesondere seine deutlich hemmende Wirkung auf Acetylcholinesterase auffiel.[xxiii] Acetylcholinerase-Hemmer (AChE-Hemmer) sind mittlerweile tatsächlich Kernbestandteile von Medikamenten gegen Alzheimer und Demenz. Dabei ist zu bemerken, dass der Grad der Hemmung im Tierversuch auch von der Höhe der Dosierung abhing und sich die Wirkung mit zunehmender Dosierung verstärkte – ein Leitmotiv in der Maca-Forschung.

Ein weiterer Erklärungsansatz für die durch Maca erworbene kognitive Leistungssteigerung und Verbesserung des Gedächtnisses ist Macas Wirkung auf die zentralen Energiefabriken der Zellen, die Mitochondrien. Hier nämlich verbessert es die Autophagie, d.h. die Entsorgung von Proteinabfällen – in diesem Fall von ausrangierten Mitochondrien, die den Zelleninnenraum zumüllen. Ist diese zentrale Fähigkeit auszumisten und damit ganz buchstäblich und biologisch Klarheit zu schaffen gehemmt oder eingeschränkt, so sind Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen die Folge.[xxiv] Gerade in der naturheilkundlichen Prävention von Demenz könnte (schwarzes) Maca also einen Platz einnehmen.

https://www.macapulver.org/wirkung-maca/